BAYERNLETTER® April 2018 | Sonderausgabe

Wissenswertes zum neuen Pflegepaket für Bayern.

Son­der­aus­ga­be April 2018

Alten­hil­fe | Aus der Pra­xis für die Praxis

Pfle­ge-Paket für Bayern

Die baye­ri­sche Staats­re­gie­rung beschließt ein Pfle­ge­pa­ket für Bay­ern
a)  Neu­es Lan­des­pfle­ge­geld in Höhe von 1.000 Euro jähr­lich für 
     Pfle­ge­be­dürf­ti­ge 
b)  Neu­es Lan­des­amt für Pfle­ge 
c)  60 Mil­lio­nen Euro für jähr­lich 1.000 neue sta­tio­nä­re Pfle­ge­plät­ze 
d)  5 Mil­lio­nen-Euro-Pro­gramm für 500 neue Kurz­zeit­pfle­ge-Plät­ze 
e)  Die Hos­piz- und Pal­lia­tiv­plät­ze (640 Plät­ze) sol­len ver­dop­pelt wer­den 

zu a) Lan­des­pfle­ge­geld (häus­li­che Pfle­ge) 
Das Lan­des­pfle­ge­geld bekom­men künf­tig Pfle­ge­be­dürf­ti­ge, die zum Zeit­punkt der Antrag­stel­lung ihren Haupt­wohn­sitz in Bay­ern haben und min­des­tens die Fest­stel­lung eines Pfle­ge­gra­des 2 vor­wei­sen. Ziel sei es, die Ange­hö­ri­gen finan­zi­ell zu ent­las­ten. 

Es wird in Höhe von 1.000 Euro ein­mal jähr­lich aus­ge­zahlt. Die erst­ma­li­ge Aus­zah­lung ist für den Spät­som­mer 2018 geplant. Die gesetz­li­chen Grund­la­gen wer­den nun schnellst­mög­lich erar­bei­tet. Die Kos­ten des neu­en Lan­des­pfle­ge­gelds wer­den bei geschätzt 360.000 Anspruchs­be­rech­tig­ten bei rund 400 Mil­lio­nen Euro jähr­lich lie­gen. 


zu b) Lan­des­amt für Pfle­ge 
Mit der Errich­tung eines Lan­des­am­tes für Pfle­ge wer­den Auf­ga­ben, die bis­her auf ver­schie­de­ne Stel­len ver­teilt sind, effek­tiv gebün­delt. Dazu gehö­ren ins­be­son­de­re pfle­ge­fach­li­che The­men, aber auch die Hos­piz- und Pal­lia­tiv­ver­sor­gung und zukünf­tig auch der Voll­zug des Lan­des­pfle­ge­gelds. Das Lan­des­amt für Pfle­ge soll begin­nend ab Som­mer 2018 schritt­wei­se auf­ge­baut wer­den. 


zu c) Inves­ti­ti­ons­kos­ten­för­de­rung für sta­tio­nä­re Pfle­ge­plät­ze 
Hier­zu wird eine Inves­ti­ti­ons­kos­ten­för­de­rung für jähr­lich 1.000 sta­tio­nä­re Pfle­ge­plät­ze in Höhe von 60 Mil­lio­nen Euro pro Jahr ein­ge­führt. 

Bei 60 Mil­lio­nen Euro für 1.000 Plät­ze pro Jahr errech­net sich ein Zuschuss von 60.000 Euro pro Platz! 

Die För­de­rung ist zur Fort­ent­wick­lung der bestehen­den Pfle­ge­plät­ze und für den Neu­bau von bedarfs­ge­rech­ten neu­en Pfle­ge­plät­zen vor­ge­se­hen. 


zu d) För­de­rung Kurz­zeit­pfle­ge­plät­ze 
Es sol­len min­des­tens 500 neue Plät­ze für die Kurz­zeit­pfle­ge in Bay­ern geschaf­fen wer­den. Mit einer jähr­li­chen Unter­stüt­zung von 5 Mil­lio­nen Euro för­dert der Frei­staat Bay­ern so Kurz­zeit­pfle­ge­plät­ze in pro­fes­sio­nel­len Ein­rich­tun­gen. 


Mehr Infor­ma­tio­nen unter: 
http://​www​.bay​ern​.de/​b​e​r​i​c​h​t​-​a​u​s​-​d​e​r​-​k​a​b​i​n​e​t​t​s​s​i​t​z​u​n​g​-​v​o​m​-​1​0​-​a​p​r​i​l​-​2​0​1​8​/​?​s​e​i​t​e​=​1​579 

Fazit:
Die Maß­nah­men sind ins­ge­samt zu begrü­ßen. Die Wie­der­ein­füh­rung der Inves­ti­ti­ons­för­de­rung ent­las­tet den Bewoh­ner in geför­der­ten Neu­bau­ten monat­lich um 180 € bis 230 €. 

Es ist zu hof­fen, dass die Mit­tel ins­ge­samt dem künf­ti­gen Bedarf ange­passt und die beschlos­se­nen Bud­gets nicht ewig fest­ge­schrie­ben werden.

Haben Sie Fra­gen?
Dann wen­den Sie sich bit­te an Herrn Hubert Braun
per E‑Mail unter hubert.braun(at)schwan-partner.de
oder rufen Sie an unter 089 665191–0. 

Sie kön­nen die­sen BAYERNLETTER® inkl. Anla­gen auch als pdf-Datei herunterladen.

Bayernletter

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Rainer Walk

Heimkostenabrechnung

Rainer Walk ist seit mehr als 20 Jahren im IT-Bereich der Sozialwirtschaft tätig und spezialisierte sich bei einem Software-Hersteller in zahlreichen Kunden-Projekten für diesen Markt. Rainer Walk leitete den Support-Bereich, Schulungen und Seminare. Er koordinierte Entwicklungs- und Programmierungsprojekte. Das softwaregestützte Workflow-Management bei Einrichtungen und Verbänden der freien Wohlfahrtspflege kam als weiteres Fachgebiet hinzu.
Die Schwerpunkte der Arbeit von Rainer Walk liegen in der herstellerunabhängigen strategischen IT-Beratung im Sozialbereich. Seine Tätigkeitsfelder sind das IT-Projekt- und Prozessmanagement und das Business Process Outsourcing (BPO) im Bereich Abrechnung.

Melanie Schwaiger

Geschäftsführerin

Melanie Schwaiger absolvierte 2009 bereits während ihres Studiums ein Praktikum bei Schwan & Partner. Nachdem sie ihr betriebswirtschaftliches Master-Studium erfolgreich abgeschlossen hatte, begann sie in den Bereichen Controlling und Pflegesatzwesen des Unternehmens. Schwerpunkte ihrer Tätigkeit sind seitdem die Erstellung von Businessplänen, Wirtschaftlichkeits- und Standortanalysen sowie der Aufbau und die Implementierung von Controllinginstrumenten. Seit 2020 ist Frau Schwaiger Leitung des Geschäftsbereiches Finanz- und Rechnungswesen und 2021 wurde ihr zudem die Leitung des Bereichs Controlling übertragen. 

Seit dem 01.01.2022 ist Melanie Schwaiger Geschäftsführerin von Schwan & Partner.

Edith Pfingstgräf

Projektmanagement

Edith Pfingstgräf ist seit 1999 bei der Schwan & Partner GmbH tätig. Die studierte Diplom-Betriebswirtin (FH) qualifizierte sich berufsbegleitend zur Projektmanagerin IHK. Die Tätigkeitsschwerpunkte von Edith Pfingstgräf liegen im Projektmanagement und Controlling von Pflegeeinrichtungen - die zielorientierte Planung, Steuerung und Information des Unternehmens und seiner Teilbereiche. Edith Pfingstgräf hat umfangreiche Projekterfahrung bei der Implementierung eines Controlling-Systems, der Planung, Eröffnung und Betrieb von Senioreneinrichtungen sowie der Erstellung von Businessplänen und Wirtschaftlichkeitsanalysen.

Maria Lehr

Management

Maria Lehr kam bereits mit Erfahrung als Hauswirtsschafts- und stellvertretende Heimleitung in der Altenhilfe 1995 zur Schwan & Partner GmbH. Als Seniorberaterin waren ihre Tätigkeitsschwerpunkte die Restrukturierung von Verwaltungsabläufen in Einrichtungen der Altenhilfe, die Unterstützung bei der Heimkostenabrechnung sowie die Verhandlung von Investitionskosten. Seit 2020 ist sie Mitglied der Geschäftsleitung und verantwortlich für den Bereich operatives Management. Frau Lehr ist Geschäftsführerin von drei Altenhilfeeinrichtungen.

Julian Braun

Geschäftsführer

Julian Braun ist seit 2014 bei der Schwan & Partner GmbH tätig. Der studierte Betriebswirt (M.Sc.) startete im Bereich Controlling und wechselte im Jahr 2016 in die Pflegesatzabteilung. Von da an sammelte er auch Erfahrung im Bereich Management und Beratung als stellvertretende Leitung. 2020 wurde ihm die Leitung des Bereichs Pflegesatzwesen übertragen. Sein Tätigkeitsschwerpunkt liegt in der Verhandlung von Pflegesätzen und in der Analyse betriebswirtschaftlicher Prozesse. Zudem besitzt er die Qualifikation zur Leitung von Pflegeeinrichtungen. 

Seit dem 01.01.2022 ist Julian Braun Geschäftsführer von Schwan & Partner.

Andrea Fischer

Office Management

Andrea Fischer ist ausgebildete Industriekauffrau mit einer Weiterbildung zur praktischen Betriebswirtin. Seit 1999 leitet sie das Office Management von Schwan & Partner und ist verantwortlich für die administrativen Aufgaben. Als Prokuristin und Assistentin der Gesellschafter ist sie mit allen Belangen des Unternehmens und der Mitarbeiter*innen betraut.

Hubert Braun

Management / Pflegesatzwesen

Hubert Braun ist studierter Betriebswirt. Seine berufliche Karriere begann 1990 bei einem großen Wohlfahrtsverband. Dort war er für die betriebswirtschaftliche Beratung und für das Pflegesatzwesen verantwortlich.

Seine Tätigkeitsschwerpunkte liegen im Controlling sowie im Bereich Pflegesatz für Pflege-, Behinderten- und Jugendhilfeeinrichtungen. 

Er berät soziale Einrichtungen bei Leistungs- und Entgeltvereinbarungen und unterstützt sie bei Schiedsstellenverfahren. Die Begleitung bei Betriebsübergängen, die Erstellung von Businessplänen und Wirtschaftlichkeitsanalysen ist ebenso seine Kernkompetenz.

Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Beratung von Planern und Investoren bei der Projektierung und Realisierung von Senioreneinrichtungen. Hubert Braun ist Mitglied der Landespflegesatzkommission Bayern.

Silvia Josephi

Finanzbuchhaltung

Silvia Josephi ist ausgebildete IT-Kauffrau, geprüfte Bilanzbuchhalterin (IHK) und internationale Bilanzbuchhalterin (IHK). Seit 1995 ist sie bei der Schwan & Partner GmbH für den Aufbau und die kontinuierliche Expansion des Geschäftsbereiches Finanzbuchhaltung in den Bereichen Alten-, Behinderten-, und Jugendhilfe sowie für kommunale Einrichtungen verantwortlich. Ihre Kernkompetenzen liegen in der Übernahme von laufenden Buchhaltungen, Erstellung von Jahresabschlüssen, Ansprechpartnerin für Wirtschaftsprüfer und Steuerberater sowie Implementierung von Kostenrechnungsstrukturen. Im Bereich der Beratung gehören zu ihrer Expertise praxisorientierte Soll-IST-Analysen von Prozessabläufen und Organisationsstrukturen innerhalb der Abteilung Rechnungswesen sozialer Einrichtungen.

Hartmut Joithe

Geschäftsführender Gesellschafter